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Faszien Massagen



Faszien - mit allem verbunden

Was genau sind Faszien?

Faszien sind Bindegewebshüllen, die netzartig überall in unserem Körper vorhanden sind. Sie umhüllen unsere Muskeln, Sehnen, Bänder, Kapseln, Knochen, Gelenke, Organe, Gefäße, Nerven, das Gehirn und sogar das Rückenmark. Sie schenken uns Form sowie Flexibilität und begünstigen die harmonische Kraftübertragung von einem Muskel zum anderen oder von den Muskeln auf das Skelett.

Bewegungsmangel, Stress, einseitige Belastungen und das fortschreitende Alter können dazu führen, dass die Faszien ihre Elastizität verlieren und verhärten. Die moderne Forschung zeigt zudem, dass Faszien eng mit unserem Nervensystem verbunden sind und als eine Art „Zellgedächtnis“ für emotionale Belastungen oder vergangene Stressereignisse reagieren können. Solche tief sitzenden Erlebnisse führen im Körper oft zu einer unbewussten, dauerhaften Gewebespannung. In der Folge kann sich ein Gefühl von Steifheit und Unbeweglichkeit bemerkbar machen, da sich diese Reaktionskette auch auf die Muskeln, Sehnen und Bänder auswirkt.

Starre Muskeln stehen im Zusammenhang mit starren Faszien

Die moderne Forschung zeigt, dass ein Großteil der alltäglichen Rücken- und Nackenunpässlichkeiten gar nicht im Zusammenhang mit den Bandscheiben steht. Feste, verklebte Faszienstrukturen sind weitaus häufiger als bisher angenommen ein wesentlicher Faktor für solche Alltagsbeschwerden.

All das sind wunderbare Gründe, die für eine ausgiebige Faszien-Massage und die regelmäßige Pflege Ihrer Faszien zu Hause sprechen. Das am häufigsten beschriebene Gefühl nach einer Faszien-Massage ist, dass die im Körper festgehaltene Festigkeit nachlassen durfte und Platz für ein freieres, beweglicheres Körpergefühl macht. Diese Entlastung ist oft nicht nur rein körperlich spürbar, sondern schenkt auch emotionale Leichtigkeit. Begünstigen können wir diesen Prozess mit ausgewählten ätherischen Ölen.

Für die Pflege Ihrer Faszien im eigenen Zuhause stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Im Rahmen einer persönlichen und individuellen Beratung zeige ich Ihnen auf, was Sie präventiv mit Dehnungen und mithilfe einer Faszienrolle für sich tun können.

 

Eine regelmäßige Faszien-Massage ist eine schöne Gelegenheit, sich selbst etwas Gutes zu tun

Langsame, tiefe Streichungen mit den Unterarmen, Knöcheln, Fingern und phasenweise auch mit dem Ellbogen zeichnen diese Art der Massage aus. Intensive Punkte werden achtsam ausgestrichen und gehalten, sodass die Gewebespannung spürbar nachgeben darf. Dabei gehe ich stets feinfühlig auf die Bereiche ein, die sich ertasten lassen und sich zeigen.

Massiert wird immer so, dass die wichtigen Bereiche im sogenannten „Wohlweh-Bereich“ bearbeitet werden – in voller Rücksicht auf Ihr persönliches Wohlbefinden. Körperlich und seelisch dürfen sich so Angespanntheit und Alltagsstress regulieren. Der Körper nutzt dieses wohltuende „Glattziehen“, um sich gefühlt neu zu ordnen. Das Gewebe wird intensiv vitalisiert, und der Körper erhält wertvolle Impulse zur Aktivierung seiner Selbstregulation.

Bitte trinken Sie nach der Anwendung ausreichend stilles Wasser und legen Sie den Termin idealerweise so, dass Sie danach noch einen entspannten Tag oder Abend zur Regeneration haben. So nehmen Sie den größten Nutzen aus dieser Auszeit für sich mit.

Empfohlene Massagezeit: 30 bis 90 Minuten. Ein persönliches Vorgespräch sowie eine Nachruhezeit von 5 Minuten runden Ihre Verwöhnzeit ab.

Paket-Empfehlung: Gerne auch als 5er-Paket (5 x 60 Minuten) für eine nachhaltige Begleitung buchbar.

30 Min.

30.- €

60 Min.

60.- €

90 Min.

80.- €

Meine eigene Erfahrung mit der Faszienmassage

Ich persönlich bin selbst ein sehr großer Fan der Faszien-Massage geworden. Die Sinneswahrnehmung während dieser Anwendung ist eine ganz besondere. Durch das langsame, gezielte Glätten der Faszien ist die Wahrnehmung vollkommen bei dem Bereich, der gerade massiert wird. Die Aufmerksamkeit richtet sich ganz auf das Hier und Jetzt. Der Geist kommt zur Ruhe, das eigene Selbst wird stärker spürbar.

Bereiche, die sich zuvor fest oder unangenehm angefühlt haben, können sich spürbar entlasten, Spannungen weichen, und alles fühlt sich freier und beweglicher an. Nach so einer Massage stellt sich bei mir das Gefühl einer neuen, nachhaltigen Grundordnung ein – das Gefühl, etwas Konkretes für mich erhalten zu haben. Aber auch auf der Seelenebene bewegt sich viel: Ich habe oft die wunderbare Empfindung, dass all die alltäglichen Verwirrungen und Verklebungen des Geistes wieder sanft geglättet werden.

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"Sei beweglich - im Handeln, im Sein, im Denken ."


Für sämtliche Massagen gilt:

  • Sämtliche Massagen sind Wellnessmassagen zur Entspannung und Prävention
  • Es werden keine Diagnosen gestellt und nicht therapiert
  • Eine Abrechnung von Rezepten ist leider nicht möglich
  • Bei akuten Krankheitsbildern oder Beschwerden wenden Sie sich bitte vor der Massage an einen Arzt oder Heilpraktiker
  • Schwangere Frauen dürfen erst ab der 13. Schwangerschaftswoche massiert werden


Im Folgenden erläutere ich Gründe, die gegebenenfalls gegen eine Massage sprechen:


  • alle fieberhaften Erkrankungen und Infektionskrankheiten
  • akute Thrombosen
  • akute Entzündungszustände (Gicht, Rheuma)
  • ungeklärte akute Schmerzzustände
  • akuter Bandscheibenvorfall
  • stark erhöhten, nicht gut eingestellten Bluthochdruck
  • Tumore
  • Blutgerinnungsstörungen (durch Medikamente oder auch durch Krankheit bedingt)
  • Schwangerschaft im 1. Drittel, Risikoschwangerschaften
  • Schwere Herzerkrankung, Herzschrittmacher, Herzinfarkt (bis 3 Monate nach einem Herzinfarkt)
  • Schlaganfall (bis 3 Monate nach einem Schlaganfall)
  • Frische Operation
  • Nierenversagen
  • Lokale Einschränkungen:
  • Hauterkrankungen wie z.B. Warzen, Pilz, Herpes, etc.
  • Verletzungen und offene Wunden
  • Frische Muskelrisse oder Quetschungen
  • Frische Narben
  • Krampfadern, akute Venenentzündung
  • Knochenbrüche bis zur 6. Woche, akute Knochenhautverletzungen, akuter Bandscheibenvorfall

Bitte geben Sie mir Bescheid, wenn folgendes bei Ihnen vorliegt: 


  • Migräne
  • Bluthochdruck
  • Künstliche Hüfte
  • Epilepsie
  • In psychologischer Behandlung
  • Bandscheibenvorfall, Wirbelsäulen OP
  • Osteoporose
  • Hyperkaliämie, Alkalose